Sechzehnte Folge und Room: Mit der White Chamber schließen wir die RoomGames des Hauses Takagism unter Toshimitsu Takagi ab. Im Vergleich zu anderen RoomGames könnte man an sich in einem Raum der Größe der White Chamber mehr unterbringen, aber Platznutzung ist schließlich kein Kriterium. Dennoch bietet dieses Spiel schöne Ideen, wie zum Beispiel die Lichtreflexion am Spiegel, um die dunkle Garage zu beleuchten. Im Großen und Ganzen jedoch ein schöner Raum und unsererseits gilt ein dringendes Nachschubgebot an Herrn Takagi, da seine Spiele einfach etwas Besonderes haben.
Für Neues stets offen und für Blödsinn nie zu schade: Statler und Waldorf von Room Escape TV veröffentlichen die erste Sonderfolge, ein Silly-Rating von Mateusz Skutniks RoomGame Submachine 1 Extended. Wie man sehen kann, hängt die Qualität eines RoomGames allein von der Betrachtungsweise ab.
In diesem Double-Rate betrachten wir Submachine 1 und dessen "Extended Version". Leider kündigt letztere schon die zunehmende Komplexität an, die in der gesamten Submachine-Serie negativ auffällt, da die Überblickbarkeit stark darunter leidet. Dennoch zählt Submachine 1 zu den ersten Room Games, die wir gespielt haben, also im Endeffekt auch ein Klassiker, den zu spielen immer wieder Spaß macht. Wir planen außerdem, zu jedem Submachine noch eine Karte mitzuliefern, die ihr euch herunterladen könnt, um euch den Überblick etwas zu erleichtern. Sobald für die beiden hier bereits gerateten Submachine-Episoden die Maps fertig sind, werden wir noch einmal darauf hinweisen, damit ihr im Bilde bleibt.
Die Sonne kommt heraus, der Frühling kündigt sich durch schönes Wetter an und Room Escape TV beendet die Winterpause. Im Idealfall sollte nun jeden Sonntag wieder ein neues Video erscheinen und in unregelmäßigen Abständen eine neue Episode des RoomEscapePodcasts, den wir nicht zu übersehen bitten. Zudem fällt vielleicht auf, dass wir von nun an einen neuen Player haben, was daher rührt, dass wir von YouTube zu Revver gewechselt haben, um auch Videos zu machen, die länger als 10 Minuten dauern. Wie dem auch sei, wir wünschen frohes Zuschauen, Nachspielen und Kommentieren.
Zunächst wünscht RoomEscapeTV ein gutes Jahr 2008. Wir begehen das neue Jahr einerseits mit der Integration eines Sendersymbols und darüber hinaus mit einer kurzen Sendepause, da die RETV-Studios dringender Renovierung bedürfen; oder zumindest so ähnlich. Die nächste Folge erscheint spätestens am 24.02.2008 Bis dahin schon einmal Danke für's Zuschauen.
Another Room ist der vierte Room von Mofuya, den wir raten. Auch wenn die beiden Mobai Rooms schon über gewisse „Slides“ zum Wechseln der Ansichten verfügten, so zeigt Another Room einfach verbesserte 3D-Slides - so wie wir sie im Quaint Room auch schon gesehen haben. Von den verwendeten modernen Items abgesehen war der Room jedoch nicht großartig innovativ und zu perfekter Realistik reichte es auch nicht ganz; so fielen zum Beispiel die Kombination aus Feuer und Uhr oder das sich plötzlich ändernde "Gemälde" auf der Staffelei in Punkto Realistik negativ auf.
Als letzten Room für dieses Jahr raten wir noch den Quaint Room aus dem Hause Mofuya, die uns ja schon durch die beiden Mobai Rooms bekannt sind. Der graphische Fortschritt ist uns positiv aufgefallen; genauso wie der innovative Optikeffekt, mit dem der Code herausgefunden werden kann. Jedoch zieht die etwas unnatürliche Handhabung von Asche der Realistik etwas ab. Im Großen und Ganzen dennoch ein schöner Room, der darüber hinaus ein Plus auf gute Navigation erhält.
Damit verabschieden sich Statler und Waldorf für dieses Jahr. Wir bedanken uns fürs Zuschauen und wünschen einen guten Rutsch ins Jahr 2008.
Mit dem Viridian Room kehren wir einmal wieder zu Toshimitsu Takagi zurück und sehen die Fortsetzung des von uns bereits gerateten Crimson Rooms. Wie bei seinem Vorgänger mangelt es auch hier leider etwas an IGP, da hier das Ziel prinzipiell unklar ist. Es sind viele Kleinigkeiten, die diesen Raum Punkte kosten, so wie beispielsweise das optisch schwer auszumachende chinesische Kärtchen auf der Lampe - bei Betrachtung des doch komplexen Codes eine eher unnötige Verkomplizierung. Mit 2,2 Punkten, Schwierigkeitsgrad 2 und einem Doppelminus muss sich der Viridian Room vorläufig an das Ende der Rangliste begeben.
Statler und Waldorf von RoomEscapeTV wünschen viel Spaß beim Nachspielen und vor allem frohe Festtage.
Kremen besticht auf den ersten Blick durch sich stark hervorhebende Graphik, die während des Spielverlaufs jedoch recht statisch und unvollständig wirkt, was sie etwas unzufriedenstellend macht. Der etwas Kurze Room mit dem Level 1 ist leicht zu meistern und verfügt zudem über den "netten" Zusatz der Möglichkeit einen tödlichen Stromschag zu erleiden; daher ist dies der erste von uns geratete Room, in dem man sterben kann, wobei wir bald gemeinsam noch andere RoomGames kennenlernen werden, in denen dies möglich ist. Leider ist die Szene in dieser Gefängniszelle etwas inkonsequent, da dem Häftling Zugang zu Strom gewährt wird, den er für seine Flucht nutzen kann, jedoch verfügt er anfangs noch nicht über die Möglichkeit, an Wasser zu gelangen, was in einem Gefängnis eigentlich der Fall sein sollte. Die Wahl einer JVA als Szenerie für ein RoomGame fiel uns positiv auf, da hier das Element des Fliehens am besten deutlich wird.
Wir bleiben gleich bei Mofuya und betrachten in diesem Video das Rating der Fortsetzung des Mobai Rooms. Bei den Wertungen hat sich im Vergleich zum Vorgänger so gut wie nichts geändert, wobei wir für das Moment der Unwahrscheinlichkeit in Bezug auf den Automaten einen Minuspunkt vergeben. Obwohl das Spiel so programmiert ist, dass stets die passenden Teile erhältlich sind, lässt es den Spielerfolg jedoch quasi wage. Ansonsten wurde hier konsequent weitergearbeitet, d.h. alle positiven und negativen Aspekte (z.B. die Soundfiles) sind auch im Mobai Room 2 wieder enthalten.
Danke für’s Zuschauen sagen Statler & Waldorf von RoomEscapeTV.
Mit dem Mobai Room erhalten auch die RoomGame-Macher von Mofuya Einzug in den Kreis der von Waldorf und Statler professionell beurteilten RoomGames. Mit etwas magerer Graphik, Innovation und Realistik heben selbst IGP und Überblickbarkeit die Wertung nur auf 2,8 Punkte. Hinzu kommt ein Pluspunkt wegen guter Navigation als Merit im Tertiärkriterium. Im Großen und Ganzen liegt hier ein amüsanter Room - leider mit teils lästigen Soundfiles - vor, aber wir werden bald sehen, dass Mofuya einiges mehr leisten können.
The White Day bietet vorab ein hervorragendes graphisches Grundkonstrukt, wie wir es bislang ausschließlich nur bei GotMail? entdeckt haben. Dieser Room mit Level 3 bietet also auf graphischer Höchstleistung doch eine Herausforderung auf Basis von Realistik, IGP und Innovation im gehobenen Mittelfeld. Lediglich der Überblick lässt etwas zu wünschen übrig, da trotz beigefügter Karte die Überblickbarkeit eingeschränkt und das Spiel, das nur auf japanisch spielbar ist, bedingt eindeutig ist.
Jedoch alles in allem ein wunderbarer Room, der letztendlich mit 3,2 Punkten abschneidet, wodurch von uns aus ein absolutes Nachspielgebot gilt.
Der Dona Room schlägt sich trotz seiner eher mangelnden Graphik doch mit seinen 3,8 Punkten gleich auf den ersten Platz der Rangliste, wobei er zusätzlich einen Pluspunkt auf Navigation erhält. Obwohl dieser Room, so wie Ray Room nicht in englischer Fassung erhältlich ist, so ist dieses Spiel auch ohne Übersetzungen gut spielbar.
Vor allem die ausnahmslos auf einem Code basierende Handlung fällt positiv auf, die selbstredend von guter IGP unterstützt wird. Auch wenn die Realistik gegen Ende etwas leiden muss, handelt es sich hierbei um einen (bisher im Vergleich) vorbildlichen Room, der trotz mäßiger Graphik einiges an Punkten herauszuholen vermag.
Nachdem nun endlich die fünfte Episode veröffentlicht werden konnte, werden selbstverständlich noch weitere folgen. Da nun offenbar auch alle technischen Komplikationen durch Verbesserungen im ganzen Soft- und Hardwarebereich aus dem Weg geräumt sein sollten, dürfte der Produktion an weiteren Episoden nichts mehr im Wege stehen. Schon heute wird eine neue Episode auf dieser Seite zu sehen sein, die - so viel darf verraten werden - vom Rating her durchaus zu den Favoriten gehört.
Der Ray Room schneidet durch seinen recht unrealistischen Inhalt nur mit 2,2 Punkten ab. Einige der Dinge, die es zu tun gilt, mögen vielleicht im japanischen Brauchtum selbstverständlich sein, sind jedoch nach abendländischen Konventionen nur schwer nachvollziehbar. Zudem erhält dieser Room einen Minuspunkt aufgrund sprachlicher Komplikationen, da es keine englische Sprachversion gibt. Auf der anderen Seite ist der Raum modern gestaltet, bietet gute Orientierung und ist mit Level 2 gut spielbar.